Grundlagenforschung

Untersuchung der Wirkung eurythmischer Laute bei verschiedenen Pflanzen sowie auf die Qualität von Substanzen wie Wasser oder Heilmitteln.

Hintergrund

Bewegung ist das Urprinzip alles Gewordenen und jeder schaffenden Gestaltung in Mensch und Natur. Auch Denken und Fühlen nehmen wir als innere Bewegungsdynamik wahr, wie sie sich zur Idee, zur Tat verdichten, und bis in physische Formen fliessen können. Auch die tönende Welt ist Teil dieses Bewegungskosmos, aus der sich die Ur-Sprache geformt hat. So sind die Sprachlaute Ur-Wesensgesten, die heute oft zu wesenlosen Buchstaben zu erstarren drohen. Eurythmie ist ein künstlerischer Weg, die sinnliche Welt in bewusster Tätigkeit wieder in die Lebendigkeit zurückzuführen.
Durch den kraftenden Umgang mit diesen Ur-Gesetzmässigkeiten versucht die Eurythmie, neue Beziehungen, neuen Umgang und neue Erkenntnisse zu Natur, Mensch und Kosmos zu schaffen. Solche belebenden Beziehungen haben sich in der Heileurythmie als sehr wirksam erwiesen. Der Mensch kann auf diese Weise in Resonanz treten zu den Form- und Bewegungskräften der Pflanzen und Tiere und damit eine neue Beziehung zum Wesen der Gestaltbildung gewinnen, ein Gebiet, welches der heutigen Wissenschaft noch unzugänglich geblieben ist.